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Startseite Pressemitteilung 29. November 2016

Pressemitteilung 29. November 2016

Damit keine Funken fliegen – Platinen und Computerchips spannungssicher verpacken

ratioform schützt mit ESD-Verpackungen Elektronikbauteile vor Spannungsschäden

Elektronische Komponenten wie Leuchtdioden, Widerstände und Halbleiterbahnen sind sehr empfindlich: Staub, Stoßwirkung und elektrostatische Entladungen können ihnen schaden oder sie sogar zerstören. Damit das nicht passiert, bietet ratioform spezielle ESD-Verpackungen an. In verschiedenen Ausführungen verhindern sie Spannungsschäden. Damit lagern und verschicken Fertigungs-, Lager- und Versandabteilungen ihre Produkte gut geschützt. Für unterschiedliche Ansprüche gibt es verschiedene Verpackungen – mit eindeutigen Merkmalen und in besonderen Farben.
Viele winzig kleine Drähte und Transistoren auf einer Platine, dazu Halbleiterbahnen, Millimeter-Bruchteile groß. Auf den ersten Blick ist klar: Elektrobauteile sind sensibel und müssen stoß- und staubsicher verpackt sein. Eine weitere unsichtbare Gefahr für Elektronik wie Computerchips und Hi-Fi-Komponenten sind elektrostatische Entladungen (ESD, vom englischen electrostatic discharge). Die schnelle Entladung großer Spannungen kann die empfindlichen Bauteile beschädigen, ihre Lebensdauer verkürzen oder sie unbrauchbar machen. Für sicheren Schutz von Chips, Kabeln und Baugruppen wie Grafikkarten bietet ratioform, der bundesweite Marktführer im Handel mit Verpackungen, spezielle Lösungen, um Spannungsschäden zu verhindern.
ESD-Verpackungen schützen sensible Bauteile für Messtechnik, Computer und Unterhaltungselektronik vor Entladungsschäden. „Dieser Schutz ist häufig enorm wichtig: Denn schon beim Gang beispielsweise über einen Teppich entsteht Reibung und Menschen können sich unbemerkt mit Spannung aufladen“, erläutert Oliver Gabert, Gebietsverkaufsleiter Stuttgart bei ratioform. „Berühren sie danach ein leitfähiges Material wie es in Elektronikkomponenten verbaut ist, entlädt sich diese Spannung schnell.“ Problematisch: Verpackungsfolie und Füllmaterialen aus gängigen Kunststoffen wie etwa flo-pak Chips und Luftpolsterfolie erzeugen selbst elektrische Spannung – und würden damit die Bauteile, die sie eigentlich schützen sollen, schädigen. Um das zu verhindern, nutzen Verpacker in Fertigungs-, Lager- und Versandabteilungen sowie Speditionen und Logistikdienstleister spezielle ESD-Beutel, -Boxen und -Folien. Diese leiten Ladungen über die Verpackungsoberfläche ab oder laden sich erst gar nicht auf.

Vier Kategorien von ESD-Verpackungen


Für die Auswahl der geeigneten ESD-Verpackung gilt: Je größer ihr elektrischer Widerstand ist, desto größer der Schutz vor schnellen Entladungen. „Wir haben vier verschiedene Folienarten und Schaumverpackungen mit unterschiedlich großen Widerständen im Sortiment“, sagt Oliver Gabert. „Je nachdem, wie empfindlich ein Produkt ist, sollte die geeignete ESD-Verpackung mit spezieller Schutzkategorie zum Einsatz kommen.“ Damit Anwender die jeweilige Kategorie schnell erkennen können, sind die Beutel, Folien und Boxen mit unterschiedlichen Farben und Buchstaben gekennzeichnet:
  • Rosa „low charging“-Verpackungsprodukte minimieren die elektrostatische Aufladung (Ladungsgenerierung). Umgangssprachlich sind sie auch als „antistatische“ Verpackung bekannt und häufig mit einem „L“ gekennzeichnet.
  • Die ebenfalls rosa gefärbten Beutel, Folien, Schäume und Chips der Kategorie „C“ sind „leitfähig“. Sie leiten elektrostatische Spannungen zügig ab und bieten ausreichend Schutz für nahezu alle elektronischen Bauteile.
  • Die schwarzen etwas langsamer „ableitenden“ Verpackungen mit aufgedrucktem „D“ sind für Komponenten mittlerer Empfindlichkeit geeignet. Zugleich schützen sie vor der schädlichen Wirkung elektrostatischer Felder.
  • Silberfarbene Versandbeutel und Boxen sind „abschirmend“, gekennzeichnet mit einem „S“. Ihre Oberfläche aus metallisierter LDPE-Folie bildet eine geschlossene Hülle um das Verpackungsgut – und erzeugt einen echten faradayschen Käfig. Damit bleibt der innere Bereich der Verpackung frei von größeren Ladungen.

Wirksamer Feuchtigkeitsschutz verhindert „Popcorneffekt“

Der Vorteil aller ESD-Verpackungen: Sie sind ohne Einschränkung nutzbar und bieten zugleich sicheren Schutz vor Spannungsschäden. Neben schneller Entladung ist Feuchtigkeit eine weitere unsichtbare Gefahr für Elektronikbauteile. „Feuchtigkeit in den Komponenten kann sich bei der Weiterverarbeitung schnell erhitzen, ausdehnen und dabei umliegendes Material schädigen. Wir nennen das den ‚Popcorneffekt‘“, sagt Oliver Gabert. Deshalb nehmen Trockenmittel den restlichen Wasserdampf in der Verpackung auf und verhindern so Schäden im weiteren Verarbeitungsprozess. Zugleich zeigen Feuchtigkeitsindikatoren farblich an, ob ein Produkt sachgerecht gelagert und verschickt wurde. „Mit dieser Kombination aus ESD- und Feuchtigkeitsschutz sind elektronische Bauteile in Lager und Versand ausreichend geschützt.“
Weich gebettet: In den Kartonagen mit antistatischem Schaum von ratioform lassen sich elektronische Bauteile sicher transportieren und gegen schädliche elektrostatische Aufladung schützen.
Blick- und ladungsdicht: Der schwarze PE–Beutel mit Carbonzusatz von ratioform schützt Elektronikkomponenten wie Grafikkarten vor dem schädlichen Einfluss elektrostatischer Feldern. Der silberne, abschirmende Highshield-Beutel erzeugt sogar einen echten faradayschen Käfig – so kann keine potenziell gefährliche Ladung ins Beutelinnere gelangen.
Mehr als nur farbige Luftpolsterfolie: ESD-Luftpolsterfolien von ratioform schützen vor Stoßeinwirkungen sowie elektrostatischer Aufladung und sind farblich gekennzeichnet – von rosa für ladungsminimierende Wirkung bis schwarz für Schutz vor elektrostatischen Feldern.
Lässt sich nicht täuschen: Der Feuchtigkeitsindikator von ratioform weist auf eventuelle Restfeuchtigkeit in der Verpackung hin, die elektrostatische Produkte beschädigen könnte.
Quelle Fotos: Ratioform Verpackungen GmbH
Über ratioform
Die Ratioform Verpackungen GmbH ist Deutschlands Marktführer im Handel mit Verpackungen für Versand, Lager und Büro. Über 300 Mitarbeiter sorgen dafür, dass viele tausend Artikel zum sofortigen Versand bereitstehen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Pliening bei München und ist mit seiner B2B Multi-Channel Vertriebsstrategie an sieben weiteren Standorten in Deutschland und an vier europäischen Standorten tätig: in Wien, Barcelona, Mailand, Regensdorf in der Schweiz.

ratioform beliefert europaweit insgesamt mehr als 150.000 Kunden aus unterschiedlichsten Branchen, verfügt über 100.000 Quadratmeter Lagerfläche und setzt jährlich rund 90 Millionen Euro um. Neben dem breiten und tiefen Sortiment an Artikeln unterstützt ratioform Unternehmen vor allem mit maßgeschneiderten Verpackungslösungen und bei der Optimierung von Verpackungsprozessen. Die individuelle Kundenberatung vor Ort ist dabei einer der Eckpfeiler der ratioform-Beratungskompetenz.

ratioform wurde 1979 gegründet und ist als Packaging Solution Group (PSG) Teil des Geschäftsbereichs Takkt Europe der Takkt AG, dem führenden B2B Spezialversandhandel für Geschäftsausstattung mit Sitz in Stuttgart und rund drei Millionen Kunden in 25 Ländern.
Pressekontakte:
Jens Müller
Leiter Marketing & E-Business
Ratioform Verpackungen GmbH
Schlosserstraße 1
85652 Pliening
Tel. +49 89 99146-411
E-Mail: j.mueller@ratioform.de
Internet: www.ratioform.de
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